Dr. Steffen Gruber wird neuer Geschäftsführer des Vereins Jordsand

Hamburg/Ahrensburg – Der Verein Jordsand zum Schutz der Seevögel und der Natur e.V. hat einen neuen Geschäftsführer. Nachdem die bisherige Geschäftsführerin Ina Brüning im Juni dieses Jahres ihre Arbeit aus persönlichen Gründen leider aufgeben musste, stand der Vereinsvorstand unmittelbar vor der Herausforderung, diesen Posten zügig und kompetent neu zu besetzen. Dabei ging der Blick zunächst durch die eigenen Reihen und blieb bei dem zweiten Vorsitzenden, Dr. Steffen Gruber, hängen. Gruber (49) engagiert sich seit fast drei Jahren ehrenamtlich im Vorstand des Vereins Jordsand...      Mehr lesen

Dr. Steffen Gruber (links), Mathias W. Vaagt


Sommersturmfluten: Im Nationalpark Wattenmeer ertrinken die Vogelküken

Landunter auf Hallig Habel am 6.7.2020 Foto: Elisabeth Heimbach
Landunter auf Hallig Habel am 6.7.2020 Foto: Elisabeth Heimbach

Husum – Besorgt, als wären es die Kursentwicklungen eigener Aktien an der Börse, verfolgten Halligbewohner, Naturschützer und Biologen am vergangenen Wochenende die Wasserstände der Sommersturmflut an der nordfriesischen Nordseeküste auf Pegelonline.

 

Das Bangen galt den brütenden Küstenvögeln im Nationalpark Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer. Die schlimmsten Befürchtungen bewahrheiteten sich zur Springflut am Sonntagnachmittag: Auf den kleinen, wenig geschützten Halligen Norderoog, Süderoog, Gröde, Habel, Südfall und Nordstrandischmoor vernichtete Sturmtief Verena einen großen Teil der Bruten von Lachmöwen, Austernfischern, Seeschwalben und anderen Küstenvogel-Arten. Bei Wasserständen zwischen 0,80 und 1,10 Meter über dem mittleren Tidehochwasser, wurden am Sonntag und Montag die Salzwiesen der Halligen und vieler anderer Vordeichsflächen, auch in Dithmarschen, überflutet.

 

Die vollständige Pressemitteilung finden sie hier:

 

 

Der Jordsand Postkartenkalender 2021 ist da!

Auch dieses Jahr ist uns wieder ein schöner Postkartenkalender für das Jahr 2021 gelungen.

Herausgekommen ist eine Sammlung, die einzigartige Motive aus der Tier- und Pflanzenwelt zeigt.

Unterstützt wurden wir dabei unter anderem von unseren zahlreichen Vogelfreunden in den Naturschutzgebieten vor Ort.

 

Aufgrund der aktuellen Umstände ist der Kalender, nicht nur wie gewohnt in den Schutzgebieten erhältlich, sondern wir bieten ihn auch über unsere Homepage zum Versand an. Bestellen können Sie ihn per Mail an

 

 

sabrina.auerbach@jordsand.de oder per Telefon: 04102 32656 (10:00 - 17:00 Uhr).

 

Die Kosten belaufen sich auf insgesamt 7,- € pro Exemplar, inklusive Versand.

 

Mit dem Kauf dieses Kalenders unterstützen Sie die Arbeit des Vereins Jordsand, und fördern effektiv den Natur- und Seevogelschutz.

 

 


Covid-19 Auswirkungen auf die Veranstaltungen in den Jordsand Schutzgebieten

Aufgrund der Ausbreitung von Covid-19 werden bis zum 8. Juni 2020 (aktueller Endtermin des allgemeinen Versammlungsverbotes) alle Veranstaltungen abgesagt. Die Informationszentren werden sukzessive ab Ende Mai geöffnet, sofern wir lokal Abstandsgebot und anderen Hygieneanforderungen gerecht werden können.

Mehr lesen 

Mitgliederversammlung 2020 verschoben

Das aufgrund der Corona-Epidemie verhängte Veran-staltungsverbot in Schleswig-Holstein und Hamburg führt dazu, dass wir die für den 18. April 2020 geplante Mitgliederversammlung leider absagen müssen. Über den Nachholtermin werden wir Sie in einer der nächsten SEEVÖGEL-Ausgaben und hier genau informieren.

 

Weitere Informationen zu Veranstaltungen in unseren Schutzgebieten finden sie hier.

Was gibt es neues?


Stellenausschreibungen: 

Momentan sind keine Stellen vakant. 

 

 

 





www.jordsand.eu Blog Feed

Start ins Freiwillige Ökologische Jahr im Haus der Natur (Mo, 17 Aug 2020)
>> mehr lesen

Erstnachweis eines Buschspötters auf der Greifswalder Oie (Fri, 14 Aug 2020)
>> mehr lesen





Verein Jordsand wählt Flussseeschwalbe zum "Seevogel des Jahres 2020" - Expeditionsforscher Arved Fuchs übernimmt Schirmherrschaft

Bild: Sebastian Conradt
Bild: Sebastian Conradt

Ahrensburg – Der Verein Jordsand hat die Flussseeschwalbe zum „Seevogel des Jahres 2020“ gewählt. Die elegante Küstenbewohnerin steht hierzulande exemplarisch für die beiden globalen Umweltkatastrophen unserer Zeit: den Klimawandel und den dramatischen Verlust der biologischen Vielfalt.

In Deutschland hat die Flussseeschwalbe leider einen festen Platz auf der Roten Liste der gefährdeten Brutvögel eingenommen und gilt seit 2007 mit einem Bestand von 9.000-10.500 Paaren als stark gefährdet.

 

 

„Auch in unseren Seevogel-Schutzgebieten an Nord- und Ostsee bemerken wir den langfristigen Rückgang“, sagt Mathias Vaagt, Vorsitzender des Vereins Jordsand. „Auf der Insel Scharhörn in der Elbmündung hatten wir Anfang der 1980er Jahre noch bis zu 3200 Brutpaare, doch seit 2008 brütet dort keine einzige Flussseeschwalbe mehr.“ Auf der kleinen vereinseigenen Hallig Norderoog im nordfriesischen Wattenmeer wurden in den 1950er Jahren bis zu 770 Brutpaare gezählt – heute sind es nur noch rund dreißig. Hier geht's zur Pressemeldung...


Geburtenzeit auf Helgoland

 

Die Wurfzeit der Kegelrobben auf der Helgoländer Düne hat begonnen. Wie in jedem Jahr konnten die ersten Jungtiere Anfang November auf der Düne beobachtet werden.

 

Die Kegelrobbe ist das größte Raubtier Deutschlands, steht unter Artenschutz und kann während des ganzen Jahres auf der Helgoländer Düne beobachtet werden. In den 1990er Jahren wurde das erste Jungtier auf der Helgoländer Düne geboren. Seitdem ist die Geburtenzahl jährlich angestiegen, sodass wir in den letzten beiden Wintern jeweils 426 Geburten erfassen konnten.

 

Die Aufzuchtzeit bei Kegelrobben ist sehr kurz, und die Tiere reagieren sehr sensibel auf Störungen. Um den Tieren während dieser wichtigen Phase Ruhe zu gönnen, werden jeden Tag Wegeempfehlungen auf der Webseite der Gemeinde Helgoland herausgegeben, um das Erleben dieser außergewöhnlichen Jahreszeit möglichst stressfrei für Mensch und Tier zu halten. Dort stehen auch individuelle Verhaltensinformationen zum Kegelrobbenjahr für die Düne zur Verfügung.

 

Die Ranger der Gemeinde und die Mitarbeiter vom Verein Jordsand e.V. sind täglich auf der Düne unterwegs und helfen bei Fragen gerne weiter. 

 

Der aktuellen Geburtenstand wird täglich hier sowie an der Hummerbude 35 des Verein Jordsand e.V. auf Helgoland aktualisiert.

Hier geht's zum Robbenticker....


Forschungsprojekt Basstölpel & Meeresmüll

Besonders Makroplastik stellt eine Todesfalle für Meereslebewesen wie Seevögel dar, die sich im Plastik verfangen und qualvoll sterben. Auf Helgoland bauen fast alle Basstölpel, eine Hochseevogelart die deutschlandweit nur hier brütet, Plastik in ihre Nester ein. Dies ist auch eine Gefahr für andere Seevogelarten, die im gleichen Gebiet brüten.

...mehr lesen


Der Wulfsdorfer Parkzauber

Erstmalig fand in diesem Jahr der Wulfsdorfer Parkzauber im Park am Haus der Natur statt. Unter dem Motto "Menschlichkeit braucht Mitmacher" kamen viele Gäste und gestalteten gemeinsam einen schönen Tag - ein Rückblick.


Bruterfolg  deutscher  Seevögel  durch Wetterkapriolen schlecht wie lange nicht mehr

Hohe Brutverluste auf Helgoland und an der schleswig-holsteinischen Westküste aufgrund des kalten Frühjahrs und des heissen Sommers. Zum Beispiel auf  der  Hallig  Norderoog  überlebten  viele  Brandseeschwalben-Küken  die  Hitzewelle  der  letzten Monate nicht. Hier geht es zur Pressemitteilung.

Foto: U. Bolm-Audorff.



drohnen nicht erlaubt!

Drohnenflüge werden im Nationalpark Wattenmeer zu einem immer größeren Problem. Die Fluggeräte stören die empfindliche Tierwelt. Daher ist es seit April 2017 verboten, über Naturschutzgebiete zu fliegen. Dies umfasst den gesamten Nationalpark und Drohnen jeglicher Größe, egal ob von Privatpersonen oder gewerblichen Fotografen. Mehr dazu hier.


erfolgreicher arbeitseinsatz         auf der insel ruden

Viele fleißige Hände waren in der zweiten August-Woche beim Arbeitseinsatz auf der Insel Ruden aktiv. Mehr lesen...

Schwarzbrauenalbatros zurück im Jordsand-Schutzgebiet auf Sylt

Bilder: Habke, Conradt

Ahrensburg – Nachdem der Schwarzbrauenalbatros, der sich in den letzten vier Jahren so gerne in den Schutzgebieten des Vereins Jordsand auf Helgoland und Sylt gezeigt hat, seit dem November 2017 nicht mehr in Europa gesehen wurde, ist er heute unvermittelt wieder am Rantumbecken auf Sylt aufgetaucht und dort von mehreren Beobachtern um 16:33 Uhr gesichtet worden. In den letzten vier Jahren ist der imposante Seevogel aus dem fernen Süden regelmäßig Anfang April an die deutsche Nordseeküste gekommen. Weiterlesen...



Kontakt

Verein Jordsand zum Schutz der Seevögel und der Natur e. V.

Bornkampsweg 35

22926 Ahrensburg

Tel.: 04102 32656

Email: info@jordsand.de


Spendenkonto Sparkasse Holstein

Kontonr.: 90020670

BLZ: 21352240

IBAN: DE94 2135 2240 0090 0206 70

BIC: NOLADE21HOL

Spendenkonto Postbank Hamburg

Kontonr: 003678207

BLZ: 20010020

IBAN: DE84 2001 0020 0003 6782 07

BIC: PBNKDEFFXXX