GLEITAAR UND ALPENBRAUNELLE – ZWEI ERSTNACHWEISE FÜR DIE GREIFSWALDER OIE

Der Gleitaar ist ein besonderer Gast auf der Oie.
Der Gleitaar ist ein besonderer Gast auf der Oie.

Unsere Mitarbeiter auf der Greifswalder Oie hatten in den letzten Tagen gleich doppeltes Glück. Mit einem Gleitaar am 22. April und einer Alpenbraunelle am 26. April gelangen innerhalb weniger Tage für die Insel gleich zwei Erstnachweise von Vögeln, die in (Nord-)Deutschland nur extrem selten anzutreffen sind. Der Gleitaar ist ein falkengroßer Greifvogel, dessen nächste Brutgebiete in Südeuropa und Nordafrika liegen. Diese Art wird in Deutschland nur selten und auch nicht alljährlich nachgewiesen.

Die erste Alpenbraunelle auf der Oie.
Die erste Alpenbraunelle auf der Oie.

Alpenbraunellen hingegen sind in Deutschland regelmäßige Brutvögel, jedoch nur  in den Bergregionen in Süddeutschland. Da diese Art in der Regel kaum größere Zugwege zurück legt, gibt es nur sehr wenige Nachweise außerhalb ihrer eigentlichen Brutgebiete. Sie gilt als Stand- oder Strichvogel. Im April kam es jedoch deutschlandweit zu einem zuvor noch nie dokumentierten Einflug dieser Art. An zahlreichen Orten (vor allem in den Mittelgebirgen) tauchten nahezu zeitgleich zum Teil größere Trupps von Alpenbraunellen auf. Einzelvögel hat es schließlich sogar nach Norddeutschland verschlagen. Mittlerweile gibt es unter anderem auch Meldungen aus Schweden. Die genauen Gründe für dieses Phänomen sind noch nicht geklärt. Gute Bruterfolge im Vorjahr in Kombination mit speziellen Wetterbedingungen in den letzten Wochen könnten hier eine Rolle gespielt haben. 

Kontakt

Verein Jordsand zum Schutz der Seevögel und der Natur e. V.

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