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9.9.2010 : 6:20 : +0200

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Die Chronik des Verein Jordsand

in Auszügen.

2000er - Das neue Jahrtausend mit dem Jubiläum

Sonderband Seevögel März 07

2010

Der Verein Jordsand gründet die "Naturschutzstiftung Jordsand"

2009

Die Hallig Norderoog ist seit 100 Jahren im Besitz des Vereins. Dies wird gefeiert mit Jubiläumsexkursionen nach Norderoog.

2007

Der Verein Jordsand begeht sein 100jähriges Bestehen mit vielen Veranstaltungen und weiteren Aktivitäten.

2005

Am 21. 5. wird Uwe Schneider 1. Vorsitzender.
Am 23. 12. unterzeichnen der Verein Jordsand und die Stadt Hamburg den Kaufvertrag für das Haus der Natur.

2004-
2005

Auf Norderoog wird als Ersatz für den verrosteten Container eine neue Blockhütte errichtet, die bisher alle Stürme überstand.

2004

 

Am 7. 4. erfolgt die Eröffnung des Nationalparkhauses auf Neuwerk.
Das Haus der Natur wird als Bildungspartner für Nachhaltigkeit anerkannt.

2002

1. Vorsitzender wird Dr. Veit Hennig.
Am 10.05. wird dem Verein Jordsand die Betreuung der Insel Görmitz übertragen, NSG seit dem 15.01.2001

2001

 

Im Sommer wird auf Norderoog eine Steinbuhne an der Westkante der Hallig gebaut.
Ein zweiter Phänologischer Garten wird in Schleimünde (Maasholm, IPG 82) angelegt, der seit dem Jahr 2002 phänologische Daten meldet.

1990er

Foto: Archiv Jordsand

1999

1. Vorsitzender wird Prof. Dr. Jörg Ganzhorn.

1998

Am 26. 5. wird der Hamburger Teil des Opens internal link in current windowHöltigbaums unter Naturschutz gestellt. Auch auf der Hamburger Seite beteiligt sich der Verein Jordsand an der Betreuung.

1997

Am 15. 12. wird der zu Schleswig-Holstein gehörige östliche Teil des Höltigbaums als Naturschutzgebiet ausgewiesen und vom Verein Jordsand betreut.
Der Verein Jordsand bietet die ersten Praktikumsplätze im Rahmen des EVS (European Voluntary Service) an.

1996

Der das Haus der Natur umgebende Park wird als Naturerlebnisraum anerkannt.
Der Höltigbaum wird für den Naturschutz einstweilig sichergestellt.

1995

Die Opens internal link in current windowGreifswalder Oie wird für den Naturschutz einstweilig sichergestellt.

1994

Im Sommer wird auf der Greifswalder Oie die „Biologische Station Walter Banzhaf“  eingerichtet, die ab Herbst mit der Beringung und der Erfassung der Vogelwelt im Jahresverlauf beginnt. Auch Studien zur Geologie, Fauna, Flora und Landschaftsentwicklung der Insel werden durchgeführt.
Der Verein Jordsand übernimmt die Betreuung des NSG Opens internal link in current windowAsselersand. Die Schutzgebiete Asselersand und Opens internal link in current windowSchwarztonnensand werden zu einem Großschutzgebiet zusammengefasst.

1993

 

Am 1. 8. beginnt die Betreuung der Opens internal link in current windowGreifswalder Oie durch den Verein Jordsand. Seitdem ist die Inselstation ständig besetzt.
Erste wissenschaftliche Untersuchungen zur Naturschutzwürdigkeit des Opens internal link in current windowHöltigbaum, ein seit 1991 ungenutzter Standortübungsplatz der Bundeswehr, werden vom INUF des Verein Jordsand durchgeführt.

1991

 

Am 1. 1. beginnt die Betreuung des Opens internal link in current windowMöwenbergs Schleswig durch den Verein Jordsand.

1990

 

1. Vorsitzender wird Dr. Nicolaus Peters jun.
Am 9. 4. wird der Nationalpark Hamburgisches Wattenmeer gegründet; Opens internal link in current windowScharhörn und Opens internal link in current windowNigehörn sind Teil der ausgewiesenen Schutzzonen.

1980er

Fotos: Archiv Jordsand

1989

Im September wird die Insel Opens internal link in current windowNigehörn künstlich aufgespült.
Dem Verein Jordsand wird die Betreuung übertragen.
Der Verein Jordsand bekommt in Niedersachsen die ersten zwei FÖJ-Plätze (Freiwilliges Ökologisches Jahr) zugewiesen.

1988

Am 1. 1. wird dem Verein Jordsand die Betreuung für die Opens internal link in current windowHoisdorfer Teiche übertragen, NSG seit 20. 11. 1987.

1986

Im November wird das „Institut für Naturschutz- und Umweltforschung des Vereins Jordsand – INUF“ gegründet.

1985

Am 1. 10. erfolgt die Gründung des Nationalparks „Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer“. Die Halligen Opens internal link in current windowSüdfall, Opens internal link in current windowHabel und Opens internal link in current windowNorderoog sowie der Opens internal link in current windowNorderoogsand liegen in den ausgewiesenen Schutzzonen.

1984

Mit Jahresbeginn startet die Betreuung des NSG Opens internal link in current windowStellmoor-Ahrensburger Tunneltal durch den Verein Jordsand, NSG seit 16. 8. 1982.

1982

 

Der Verein Jordsand übernimmt die naturkundliche Betreuung der Opens internal link in current windowInsel Neuwerk und richtet ein Informationszentrum ein.

Die Opens internal link in current windowHallig Habel wird Betreuungsgebiet und seitdem ständig von März bis Oktober durch einen Vogelwart besetzt.
Im März wird die Biologielehrerin Barbara Bothe als erste Umweltpädagogin im Opens internal link in current windowHaus der Natur eingestellt.
Am 20. 5. erfolgt die Erweiterung des Vereinsnamens: „Verein Jordsand zum Schutze der Seevögel und der Natur e.V.“
Am 2. 6. wird das historische Gutshaus in Ahrensburg, Wulfsdorf, als Haus der Natur eröffnet und zum Geschäftssitz des Verein Jordsand bestimmt. Der Opens internal link in current windowHelgoländer Felssockel wird Betreuungsgebiet des Verein Jordsand, NSG seit 1981.

1981

 

Am 21. 5. wird die „Naturschutzjugend Jordsand“, NJJ, gegründet

1980

 

Der Opens internal link in current windowLummenfelsen Helgoland werden vom Verein Jordsand betreut.

1970er

Wulfsdorf (IPG 22) wird 1970 eine von 68 Stationen im europaweiten Netz Phänologischer Gärten.

1979

Im August erscheint die Erstausgabe der Vereins-Zeitschrift „Seevögel“, nachdem seit 1970 lediglich „Rundbriefe“ herausgegeben wurden.
Dr. Gottfried Vauk wird zum 1. Vorsitzenden gewählt, U. Schneider wird 1. hauptamtlicher Geschäftsführer.

1978

Auf dem Gelände der Eidum-Vogelkoje wird ein geräumiges Informationszentrum errichtet.

1977

Am 27. 3. wird für Opens internal link in current windowNorderoog mittels Hubschrauber ein Container eingeflogen. Er dient als zusätzliche Unterkunft für den Vogelwärter und bietet Platz für einen Ausstellungsraum. Die Hütte von 1964 wurde im Januar durch Sturmfluten völlig zerstört.
Erstmals finden auf Norderoog internationale Jugendworkcamps statt.
Im August erfolgt auf Norderoog der Steinkantenbau:
Mit gespendetem Material (Schlackesteine) von der „Norddeutschen Affinerie Hamburg“ wird die gefährdete Westspitze dauerhaft gesichert.

1976

1. Vorsitzender wird Uwe Schneider

1975

Nach der Anerkennung als Zivildienststelle am 7. 4. nahm der Verein die ersten 6 Zivildienstleistenden in Dienst. 1978 verfügt der Verein bereits über 12 Zivildienststellen,
1985 sind es schon 20.

1974

 

1. Vorsitzender wird Dr. Joachim Münzing.

1972

 

Dem Verein Jordsand wird die Betreuung des Opens internal link in current windowSchwarztonnensandes anvertraut.
Der 1. Vorsitzende Johann Henning wird vom Amtsgericht Hamburg als Notvorstand eingesetzt, nachdem der bisherige 1. Vorsitzende Dr. Klaus Stüven sein Amt
niedergelegt hatte.

1970

 

Im März kommt es zu einer Betreuungsvereinbarung zwischen Stade und dem Verein Jordsand über das Außendeichgebiet Hullen, am 4. 8. 1970 wird es zum Vogelschutzgebiet Hullen.
In Wulfsdorf (IPG 22) wird mit den langjährigen Pflanzenbeobachtungen begonnen, es ist eine von 68 Stationen im europaweiten Netz Phänologischer Gärten.
Die erfassten Daten geben Aufschluss über die Auswirkungen des Klimawandels auf die Pflanzen.

1960er

1968

Das Opens internal link in current windowRantum-Becken/Sylt wird als Europareservat ausgewiesen.
Im Zuge der Elbvertiefung wird der Opens internal link in current windowSchwarztonnensand hochwassersicher aufgespült.

1967

Im Januar wird der Betreuungsvertrag für den Opens internal link in current windowHauke-Haien-Koog mit dem Verein Jordsand geschlossen.
Der Verein Jordsand betreut auf Sylt auch die 1968 zum Landschaftsschutzgebiet erklärte Eidum-Vogelkoje.

1966

 

Der „Verein Jordsand – zur Begründung von Vogelfreistätten an den deutschen Küsten“ ändert auf der Mitgliederversammlung am 14. 5. seinen Namen: „Verein
Jordsand zum Schutze der Seevögel e.V.“

1964

 

Der Opens internal link in current windowLummenfelsen auf Helgoland wird als Naturschutzgebiet ausgewiesen.
Pioniere der Bundeswehr errichten für den Verein eine zweite Hütte auf Opens internal link in current windowNorderoog, die alte Jens-Wand-Hütte wurde durch die Sturmflut 1962 stark beschädigt.

1962

 

1. Vorsitzender wird Dr. Klaus Stüven.

1950er - Die Nachkriegsjahre

Schwere Sturmfluten, die auf Amrum zu Durchbrüchen der Dünen führen (Bild vom 17.01.1954) | Foto: Archiv Jordsand

1958-
1959

 

Der Opens internal link in current windowHauke-Haien-Koog wird zur Entwässerung des Marschlandes angelegt.

1957

 

Für die Opens internal link in current windowHallig Südfall wird ein offizieller Betreuungsvertrag mit dem Verein Jordsand geschlossen.
Das Opens internal link in current windowRantum-Becken auf Sylt wird neu vom Verein Jordsand betreut.

1952

 

Die Royal-Air-Force stellt die Nachkriegsbombardierung auf Helgoland. ein. Helgoland wird wieder zivil aufgebaut. Das erste neuerbaute Haus auf dem Oberland ist 1957 das Stationsgebäude der Opens internal link in current windowVogelwarte Helgoland.
1. Vorsitzender wird Wilhelm Meise.

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1940er - Die Kriegsjahre

Zimmer für Jordsand-Mitarbeiter im Leuchtturm Neuwerk. Foto: Archiv Jordsand

1949

 

Nach Ende des Krieges gelingt es, das Opens internal link in current windowRantum-Becken auf Sylt für den Vogelschutz zu erhalten.

1945

 

Am 10.12. findet die erste Vorstands- und Beiratssitzung des Vereins Jordsand nach dem Zweiten Weltkrieg statt. Er ist einer der ersten Vereine, die durch die britische Militärregierung anerkannt werden.

1942

 

Die Betreuung der Schutzgebiete beschränkt sich kriegsbedingt auf das NSG Opens internal link in current windowNorderoog und Opens internal link in current windowOehe-Schleimünde.

1941

 

Das NSG Opens internal link in current windowAmrum-Odde wird Betreuungsgebiet des Vereins Jordsand.

1930er

Der Austernfischer ist seit 1931 "Markenzeichen" des Vereins Jordsand. | Foto: Archiv Jordsand

1939

 

Die Betreuungstätigkeit auf der Grünen Insel und im NSG Grüner Brink erlöscht durch die Gleichschaltung des Vereins mit dem Bund für Vogelschutz.
Am 01.07. wird Norderoog vom Regierungspräsidenten von Schleswig zum Naturschutzgebiet erklärt.
Am 01.12. wird Scharhörn auf Betreiben des Vereins Jordsand zum Naturschutzgebiet erklärt. Gemeinsam mit der Vorgelwarte Helgoland übernimmt er nun dauerhaft die Betreuung.

1938

 

Während der Brutsaison wird zum ersten Mal auf Scharhörn ein Vogelwart vom Verein Jordsand eingesetzt.
Das Gebiet "Grüner Brink" wird unter Naturschutz gestellt.
Die Verfügung zur Regelung des Vereinswesens wird am 24.09.1938 vom Reichsforstmeister Hermann Göring erlassen: "Mit Wirkung vom 01.11.1938 werden sämtliche Vereine und Verbände, die sich ganz und im überwiegenden Maße der Erhaltung und Pflege der frei lebenden Vorgelwelt (Vogelschutz, Vorgelhege) widmen im 'Reichsbund für Vorgelschutz e.V.' mit dem Sitz in Suttgart zusammengefaßt." Der 'Reichsbund für Vogelschutz e.V.' war der vormalige 'Bund für Vogelschutz' (heute NABU). Der Verein Jordsand wird jedoch nicht aus dem Vereinsregister gestrichen.

1937

 

Am 07.01. wird die Loteninsel Opens internal link in current windowOehe-Schleimünde in das Reichsnaturschutzbuch als NSG eingetragen.
1. Vorsitzender wird Herbert Zeidler.

1936

 

Am 29.10. wird für die Opens internal link in current windowAmrum-Odde eine Naturschutzgebietsverordnung erlassen.

1935

 

1. Vorsitzender wird Nicolaus Peterssen.

1934

 

Am 01.04. wird die Landzunge Graswarder unter Naturschutz gestellt.

1933

 

1. Vorsitzender wird erneut Dr. Franz Dietrich.

1932

 

Von diesem Jahr an wird Jens Wand - bis zu seinem Tod 1950 - alljährlich zur Brutsaison von April bis Oktober als Vorgelwart auf Opens internal link in current windowNorderoog eingesetzt.

1931

 

Der Verein Jordsand pachtet die Opens internal link in current windowHallig Habel als Seevogelschutzgebiet. Nach Erhöhung der Pacht, 1932, wird die Betreuung zunächst wieder eingestellt.

1920er

1929

 

Victor Meyer wird als Vogelwart des Vereins Jordsand auf der Lotseninsel eingesetzt. Die erste Hütte wird gebaut.
1. Vorsitzender wird Reinhart Biernatzki.
Im NSG Grüne Insel nimmt Willi Hargens als Vogelwart für den Verein Jordsand Betreuungsaufgaben wahr.

1927

 

Die Polizeiverordnungen vom 31.03. und 30.04. gelten als erste Naturschutzverordnungen für die Lotseninsel.

1926

 

Der Verein Jordsand übernimmt ab Mai die Betreuung der gesamten Lotseninsel Opens internal link in current windowOehe-Scheimünde.

1925

 

Auf der Insel Langenwerder nahe Poel endet die Betreuung durch den Verein Jordsand.
Auf Opens internal link in current windowNorderoog beginnen Uferschutzarbeiten. Die ersten Lahnungen entstehen im Nordosten der Hallig, nahe der Vogelwärterhütte.

1922

 

Die Lotseninsel Schleimünde wird zur Vogelfreistätte ernannt. Die vom Gutsbestzer zur Verfügung gestellten Wiesen - südlich der versandenden Schleimündung werden unächst vom Gutsgärtner betreut.

1920

 

Nordschleswig einschließlich der Hallig Jordsand werden nach einem Voksentscheid Dänemark zugesprochen. Damit muß die Betreuung durch den Verein aufgegeben werden.

1910er

1914-
1918

 

Während des ersten Weltkriegs bleiben die Schutzgebiete gezwungenermaßen unbesetzt.

1914

 

Auf dem Ellenbogen, der zur militärischen Sperrzone erklärt wird, endet die Betreuung durch den Verein Jordsand. Als Ersatz bekommt er das Schutzgebiet Grüner Brink auf der Insel Fehmarn zur Betreuung.

1910

 

Der Verein Jordsand übernimmt den Vogelschutz auf dem Ellenbogen, Sylt. Der Verein pachtet das Gebiet und stellt die beiden Leuchtturmwärter als Vogelwärter an.
Zwischen 1910 und 1927 betreut der Verein Jordsand im Ostseeraum verschiedene Schutzgebiete: Insel Poel, Insel Langenwerder, und die Werderinsel auf der Sandbank Bock. Die Betreuung wird später an andere Vereine abgegeben.

1900er - Die Gründungsjahre

Franz Dietrich - Gründer des Vereins Jordsand. | Foto: Archiv Jordsand

1909

 

Der Kaufvertrag für Opens internal link in current windowNorderoog (21ha) wird am 28.04. unterzeichnet.
Am 18.05. wird hier Jens Wand als erster Vorgelwart des Verein Jordsand eingesetzt.
Die Insel Trischen wird nach Intervention des Vereins Jordsand Vogelfreistätte.

1907

 

Am 18.02. wird der "Verein Jordsand - zur Begründung von Vogelfreistätten an den deutschen Küsten" in Hamburg gegründet.
Ebenfalls am 18.02. beginnt die Betreuung der Hallig Jordsand.
Am 27.05. erfolgt die Eintragung ins Vereinsregister Hamburg , Nr. 274.
1. Vorsitzender wird Dr. Franz Dietrich.