Vor Ort
1. NSG Rantumbecken, Sylt.
2. NSG Amrum-Odde.
3. Hauke-Haien-Koog .
4. Hallig Habel.
5. Hallig Norderoog.
6. Norderoogsand.
7. Hallig Südfall.
8. und 9. Helgoland.
10. Nationalpark Hamburgisches Wattenmeer.
11. NSG Schleimündung.
12. Insel Möwenberg.
13. NSG Greifswalder Oie.
14. NSG Insel Görmitz.
15. NSG Schwarztonnensand.
16. NSG Asseler Sand.
17. Haus der Natur.
18. Ahrensburger Tunneltal.
19. NSG Höltigbaum.
20. NSG Hoisdorfer Teiche.
21. Galenbecker See.
Impressionen
Flyer - Natürlich Amrum
Steckbrief
Bundesland | : | Schleswig-Holstein |
Landkreis | : | Nordfriesland |
Größe | : | ca. 150 ha |
Schutzgebiet seit | : | 1936 |
Schutzstatus | : | FFH, VSR, NSG |
Betreuung seit | : | 1941 |
Kontakt vor Ort
Ansprechpartner | : | Dieter Kalisch, |
Adresse der Schutzstation | : | Amrum Odde 25946 Norddorf - Amrum |
Telefon | : | 04682 23 32 |
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Amrum-Odde (NSG)
Ganz im Norden der Insel Amrum zieht sich eine fast unberührte Dünen- und Strandlandschaft ins Meer hinein, die Amrum Odde. Sie liegt fernab der Badestrände und lädt zu langen, einsamen Strandspaziergängen ein. Der mehr als 4 km lange Weg führt um die Dünenkämme herum, die sich stellenweise bis zu 40 m hoch auftürmen. Im Westen – zur offenen Nordsee hin – erstreckt sich der bis zu 150 m breite Sandstrand, ein Ausläufer des Kniepsandes. Im Osten grenzt das Wattenmeer direkt an das NSG und bietet unzähligen Seevögeln Nahrung.
In den geschützten Dünen brüten viele Seevogelarten, hauptsächlich Silber- und Heringsmöwen sowie Eiderenten. Am Strand, vor allem an der Nordspitze brüten auch gefährdete Arten, wie Zwergseeschwalbe und Sandregenpfeifer. Außerhalb der Brutzeit ist die Odde ein wichtiges Rast- und Durchzugsgebiet, vor allem für See- und Küstenvögel. Hin und wieder ruhen auch Kegelrobben und Seehunde am Strand und im Winter kann man mit etwas Glück junge Kegelrobben beobachten.
Besuchen Sie uns zu unseren Führungen, die wir regelmäßig von April bis Oktober anbieten. Unser Vogelwärter weiß viel Interessantes aus dem Naturschutzgebiet zu berichten und von der Aussichtsplattform in den Dünen haben Sie spannende Einblicke in das Vogelleben und schöne Ausblicke auf die Nachbarinseln Föhr und Sylt.
Natur erleben
Kommen Sie uns besuchen. Von April bis Ende Oktober führen wir Sie täglich, außer montags, um 10.00 Uhr in das Naturschutzgebiet. Wir treffen uns am Aufgang zur Vogelwärterhütte auf der Wattseite (Osten). Unser Vogelwärter zeigt Ihnen die Tiere und Pflanzen der Odde und weiß von vielen spannenden Besonderheiten zu berichten. Von der Vogelwärterhütte aus führt Sie ein Steg auf den nördlich gelegenen Dünenkamm zur Aussichtsplattform. Hier haben Sie ausgezeichnete Einblicke in das Familienleben der im Tal nistenden Vögel und gleichzeitig eine schöne Aussicht auf die Nachbarinseln Föhr und Sylt sowie auf das Wattenmeer.
Für Schulklassen und Gruppen bieten wir auch Sonderführungen an. Unter Tel.: 04682-2332 können Sie einen Termin mit unserem Vogelwart vereinbaren.
Von Norddorf aus erreichen Sie die Amrum Odde in ca. 25 min. zu Fuß oder in 15 min. mit dem Rad.
Schutz und Betreuung
Vor Ort treffen Sie auf unsere ehrenamtlichen Vogelwärter des Odde-Teams. Sie opfern ihren Urlaub und ihre Freizeit, um die Amrum Odde ganzjährig zu betreuen. Und es gibt viel zu tun: Gebietskontrollen, Erfassung der Brut- und Rastvögel, Information und Betreuung der Besucher, naturkundliche Führungen, Schutz- und Pflegemaßnahmen an den Dünen vor Wind und Sturmfluten, Reparaturen an den Bohlenwegen und der Aussichtsplattform, Unterstützung bei wissenschaftlichen Arbeiten, z.B. der Vogelberingung, und vieles mehr.
Unermüdlich sind wir im Einsatz. Besonders wichtig ist uns, bei unseren Gästen das Interesse für die Natur zu wecken. Und wir werben für die Akzeptanz der erforderlichen Naturschutzmaßnahmen wie die Einhaltung des Wegegebotes. Denn neben Wind und Wetter – vor allem bei Sturmfluten – gefährden meist unvernünftige Besucher die Natur auf der Odde. Manche betreten die abgesperrten Kiesflächen an der Nordspitze. Dies kann aber für die Gelege oder Jungen der hier brütenden Zwergseeschwalben zum Verhängnis werden. Andere Besucher gehen in die Dünen. Durch das Zertreten der Pflanzen kann der Wind leichter den Dünensand verwehen. Bei starken Stürmen und Sturmfluten können die Dünen so große Schäden nehmen oder sogar zerstört werden.
Und so ist es auch eine wichtige Aufgabe unserer Vogelwärter Dünenschutzmaßnahmen durchzuführen. Alljährlich werden Sandfangzäune gesteckt oder Halmpflanzungen durchgeführt, damit die Dünen Wind und Wetter standhalten.



