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19.6.2013 : 7:15 : +0200

Personen

Ortsgruppe Berlin

Am ehemaligen Grenzverlauf
Die Wachturm-Kommandozentrale
Im Garten der Waldjugend
Hinter den Kulissen: die neue Präparatorenwerkstatt...
...im Museum für Naturkunde Berlin

Kontakt

Ansprechpartnerin

 : 

Franziska Clauss

Telefon

 :

030-40509930

E-Mail:

 :

franziska.clauss
@web.de

Ortsgruppe Berlin

von Franziska Clauss:

Da bekanntlich Umweltschutz über alle Grenzen hinweg wichtig ist und betrieben werden muss, liegt es auf der Hand, wenigstens in der deutschen Hauptstadt eine Ortsgruppe zu haben. 2009 wurden alle ca. 100 Berliner Mitglieder (plus noch ca. 20 aus der näheren Umgebung in Brandenburg) kontaktiert und ein Viertel (25-30 Personen) schloss sich zu einer aktiven, interessierten Truppe zusammen, die sich seitdem in jeder Jahreszeit einmal trifft. Saisonbezogen wird entweder ein Naturschutzgebiet erwandert oder etwas mit Naturbezug besichtigt; 2010 und 2011 waren auch einige in einer Fahrgemeinschaft zur Oie gefahren.

Erfreulicherweise haben wir oft auch fachkundige Führungen aus den eigenen Reihen, denen ich an dieser Stelle für ihre Erläuterungen nochmal herzlich danken möchte:

Prof. Dr. Brehme als Naturschutzwacht-Beauftragter für die Karower Teiche, PD Dr. Frieder Mayer als Kustode der Säugetiersammlung im Museum für Naturkunde, Uwe Dommaschk, der als Gartenbauingenieur in den Gärten der Potsdamer Schlösser zuhause ist und dort viele Schlupfwinkel seltener Arten kennt, Dr. med. vet. Klaus-Peter Erichsen, der uns in der Domäne Dahlem („Vorzeige“-Bauernhof mit großem Gelände) in die Kunde seltener  Haustierrassen und die Wichtigkeit (auch für den Naturschutz!) von deren Erhaltung einführte. Ich selber bin im Naturkundemuseum „zuhause“ und konnte dort noch weitere kostenlose Führungen mit Blick hinter die Kulissen organisieren; z.B. in die Präparatorenwerkstatt (Dank an Jürgen Fiebig) oder ornithologische Sammlung (Dank an Dr. Sylke Frahnert). Durch andere ehrenamtliche Naturaktivitäten lernte ich Marian Przybilka kennen, der im Berliner Norden die Waldjugend leitet und uns eine naturkundlich wie geschichtlich hochinteressante Führung auf dem ehemaligen Grenzstreifen im Norden Berlins incl. Besichtigung eines alten Grenz-Kommandozentraleturms mit Bunkeranlagen bot, bevor wir uns den Harzungs-Lehrpfad ansahen.
Bei anderen Naturerkundungen sind wir uns gegenseitig "Lehrer" und "Schüler". Weil wir Hobby-Ornithologen u. a. Biologen, Tierärzte, Jäger und Imker in unseren Reihen haben, gibt es immer etwas Neues zu entdecken. Das kann auch mal eine Stelle sein, wo man „als Normalmensch“ sonst nicht so leicht hin kommt, wie die Insel Scharfenberg im Tegeler See, oder etwas Historisches wie die Grabstätten berühmter Menschen auf dem Alten St. Matthäus-Friedhof, der zudem sehr naturnah angelegt ist (u.a. Gebrüder Grimm oder „unser“ Paul Parey; Führung ausgearbeitet von Lehrer, Historiker und VJ-Mitglied Wolfgang Zierau, der auch schon mehrfach die  VJ-Naturschutzstation am Galenbecker See betreut hat und auch dazu viel erzählen konnte).
Und immer wird wehmütig in Erinnerungen von den Schutzgebieten an den Küsten geschwelgt, denn fast alle waren irgendwo schon einmal in Vereinsreservaten gewesen, waren begeistert und sind deshalb in den Verein eingetreten.

Wer Lust hat mitzumachen, ist herzlich willkommen, auch Gäste (Interessierte, Noch-nicht-Mitglieder, Nicht-mehr-Mitglieder, Freunde und Bekannte von Mitgliedern) oder auch wer Mut-Zusprechen braucht, um selber eine Ortsgruppe anderswo ins Leben zu rufen: Franziska Clauss, Tel.: 030-40509930 oder franziska.clauss@web.de

2013

von Franziska Clauss:

Der Natur sind Kalenderjahre egal; hier zählen die Jahreszeiten. Auch wenn es zu Weihnachten und zum Jahreswechsel noch nicht so aussah, werden wir noch ein bisschen „Winter“ haben. Und so macht auch ein anstehendes „Wintertreffen“ der Ortsgruppe namentlich Sinn. Wie die letzten Jahre schon wollen wir das noch einmal im Naturkundemuseum abhalten. Erfreulicherweise habe ich tatsächlich einen Besichtigungstermin mit der Kustodin der Vogelsammlung, Frau Dr. Frahnert, vereinbaren können; der war ja für unsere Gruppe fast „überfällig“. Somit treffen wir uns am

Freitag, den 15. Februar 2013, 16h30, MfN-Vorraum,

werden dann gleich durch die ornithologische Sammlung geführt und danach zeige ich noch die ein oder andere Ecke, die bisher noch nicht bei unseren Treffen dort genauer betrachtet wurde. Ich bräuchte aber aus organisatorischen Gründen möglichst bis spätestens 11.2.13 eine Rückmeldung all derer, die kommen können/wollen.

Einen Frühjahrstermin wird es nicht geben; eher vielleicht drei …: Auf dem Herbstspaziergang entstand der Gedanke, dass wir uns gegenseitig (oder durch die von uns, die das gut können) mal wieder in der Erkennung von Vogelstimmen „flott machen“. Dafür eignet sich als erster Termin am besten einer, der noch vor der Ankunft der meisten Zugvögel liegt. Und leider müssen die frühmorgens sein... Ich möchte als ersten Termin Samstag, den 2. März 2013 festhalten; Ort und Uhrzeit und Folgetermine möchte ich mit denen absprechen, die daran Interesse haben (und dann auch geographisch so legen, dass keine/r eine zu weite Anfahrt hat). Deshalb müssen sich hierfür auch alle Interessierten melden; auch die, die erst später dazustoßen möchten, denn natürlich muss man nicht bei allen Terminen dabei sein! Kurzfristig vorher werden Sie dann die fehlenden Angaben auch an dieser Stelle nachlesen können.

Für Anmeldungen nehmen Sie bitte die oben angegebene Festnetznummer oder Mailadresse. Ich freue mich auf ein gemeinsames Jahr mit Ihnen und hoffentlich schönen Treffen sowie interessanten Erkenntnissen und Beobachtungen! 

Herzliche Grüße und noch alles Gute für 2013!

Ihre Franziska Clauss