Vor Ort
1. NSG Rantumbecken, Sylt.
2. NSG Amrum-Odde.
3. Hauke-Haien-Koog .
4. Hallig Habel.
5. Hallig Norderoog.
6. Norderoogsand.
7. Hallig Südfall.
8. Helgoländer Felssockel.
9. Lummenfelsen Helgoland.
10. Nationalpark Hamburgisches Wattenmeer.
11. NSG Oehe-Schleimünde.
12. Insel Möwenberg.
13. NSG Greifswalder Oie.
14. NSG Insel Görmitz.
15. NSG Schwarztonnensand.
16. NSG Asseler Sand.
17. Haus der Natur.
18. Ahrensburger Tunneltal.
19. NSG Höltigbaum.
20. NSG Hoisdorfer Teiche.
Helgoländer Felssockel (NSG)
Der Helgoländer Felssockel ist mit einer Größe von 5138 ha Schleswig-Holsteins größtes Naturschutzgebiet, die Helgoländer Hauptinsel und die Nebeninsel Düne sind vom NSG ausgenommen. Helgoland liegt 70 km vom Festland entfernt in der Deutschen Bucht, und ist eine Gemeinde im Kreis Pinneberg, Schleswig-Holstein.
Der Felssockel gliedert sich in Felswatt und Felsriff. Das Felswatt liegt westlich und nördlich der Hauptinsel und nimmt nur etwa 1 % der Schutzgebietsfläche ein. Es ist in mehrere Terrassen gegliedert und fällt im Rhythmus der Gezeiten trocken. Das Felsriff hingegen ist ständig von Wasser bedeckt. Es liegt meist zwischen 1 und 15 m unterhalb des Meeresspiegels, die tiefsten Bereiche in etwa 45 m Tiefe.
Der Helgoländer Felssockel stellt in der Deutschen Bucht - die von sandigen und schlickigen Meeresböden und großen Tiefen geprägt ist - einen einmaligen Lebensraum dar. Nur hier können Algen und Meerestiere existieren, die durch ihre Lebensweise an Steine und Felsen gebunden sind. Aufgrund der isolierten Lage des Felssockels kam es im Laufe der Zeit zu einer sehr hohen Artenvielfalt. So findet man hier eine für die Deutsche Bucht einzigartige Pflanzen- und Tierwelt.
Der Helgoländer Felssockel ist daher geologisch wie ökologisch eine Besonderheit.
