Vor Ort
1. NSG Rantumbecken, Sylt.
2. NSG Amrum-Odde.
Geschichte.
Vogelleben und mehr.
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3. Hauke-Haien-Koog .
4. Hallig Habel.
5. Hallig Norderoog.
6. Norderoogsand.
7. Hallig Südfall.
8. Helgoländer Felssockel.
9. Lummenfelsen Helgoland.
10. Nationalpark Hamburgisches Wattenmeer.
11. NSG Oehe-Schleimünde.
12. Insel Möwenberg.
13. NSG Greifswalder Oie.
14. NSG Insel Görmitz.
15. NSG Schwarztonnensand.
16. NSG Asseler Sand.
17. Haus der Natur.
18. Ahrensburger Tunneltal.
19. NSG Höltigbaum.
20. NSG Hoisdorfer Teiche.
Geschichte
Die Nordseeinsel Amrum entstand – wie ihre Nachbarinseln Föhr und Sylt auch – während der Saale-Eiszeit. Durch Meereseinbrüche wurden die Inseln von der heutigen Küstenlinie getrennt. Nur ein kleiner Rest (der Geestkern) blieb übrig. Hier häuften sich Sandbänke an, die dann zu Dünen aufgeweht wurden. An den Enden der Inseln bildeten sich durch Sandversetzung Landzungen, sog. Nehrungshaken, aus.
Die Amrum-Odde ist ein solcher Nehrungshaken. Ihre Dünenkämme verlaufen von West nach Ost. Vier große Täler liegen in den Dünen: das Haustal mit dem reetgedeckten Vogelwärterhäuschen, die Sahara, das Fischertal und das Langtal.
Der Strand und die ausgedehnten Dünenketten der Odde unterliegen nach wie vor dem ständigen Einfluss von Meer und Wind. Brandungswellen und Sturmfluten haben die Küstenlinie in den letzten 100 Jahren um etwa 500 m zurückverlegt. Dabei hat die Odde etwa die Hälfte ihrer Fläche verloren.
Seit 1936 steht die Amrum Odde unter Naturschutz und wird seit 1941 von uns betreut. Nach anfänglichen Schwierigkeiten während des Zweiten Weltkrieges konnte ab 1946 dauerhaft ein Vogelwart eingesetzt werden.
Immer wieder bedrohen große Sturmfluten die Odde. Die Flut 1962 hatte einen Durchbruch des Meerwassers von der See- zur Wattseite zur Folge. Durch umfangreiche Küstenschutzmaßnahmen konnte der Durchbruch wieder geschlossen werden. Bis heute sind immer wieder Halmpflanzungen und weitere Schutzmaßnahmen notwendig, um die Odde zu erhalten. Doch gerade die hohe Dynamik dieses Lebensraumes macht ihn besonders reiz- und wertvoll.
